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Der wahre Genuss

Von in gesundheit

Heu­te vor 5 Jah­ren habe ich mit dem Rau­chen auf­ge­hört. Zur Fei­er die­ses klei­nen Jubi­lä­ums gön­ne ich mir ein wenig Sta­tis­tik. Gemes­sen an mei­nem durch­schnitt­li­chen Niko­tin­miss­brauch vor dem Auf­hö­ren von min­des­tens einem Paket („Packerl“ klingt so nied­lich, und das sind Ziga­ret­ten nicht) pro Tag hät­te (!) ich in den letz­ten 5 Jah­ren 36.500 Ziga­ret­ten geraucht und dabei 22g Niko­tin, 300g Teer und 330g Koh­len­mon­oxid inha­liert, von dem ande­ren Drecks­zeug gar nicht zu spre­chen. Von einem Durch­schnitts­preis von 3.50 Euro/​​Paket aus­ge­hend, habe ich…  

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In Case of Emergency

Von in gesundheit

In der aktu­el­len Aus­ga­be der Zeit­schrift “Alpen­ver­ein Kla­gen­furt, Nach­rich­ten 3/​​2007” vom Öster­rei­chi­schen Alpen­ver­ein schreibt Ger­hard Gla­ser im Arti­kel “Han­dy im Not­fall” über die Pro­ble­ma­tik, dass Krankenhaus-​​Ambulanzen, obwohl sie im Besitzt des Han­dys des Ver­letz­ten sind, oft nicht wis­sen, wel­che Ange­hö­ri­ge sie ver­stän­di­gen sol­len. Gla­ser ver­weist dabei auf die Mög­lich­keit eines “Kür­zels”, mit dem man hier prak­tisch inter­na­tio­nal wei­ter­hel­fen könn­te. Eine unan­ge­neh­me Situa­ti­on: Nach einem Unfall wird ein Schwer­ver­letz­ter ins Spi­tal ein­ge­lie­fert. Weil er auf­grund sei­nes Zustan­des nicht ansprech­bar ist, ent­nimmt…  

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Krieg unter Ärzten…

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit

… hät­te die Kro­nen­zei­tung geschrie­ben. Ganz so schlimm ist es nicht, es wäre sogar fast zum Schmun­zeln, wür­de die fol­gend dis­ku­tier­te Kon­tro­ver­se zwi­schen Kar­dio­lo­gen und All­ge­mein­me­di­zi­nern nicht schon wie­der am Rücken des Pati­en­ten aus­ge­tra­gen wer­den. Außer­dem ist das The­ma wie­der hoch­in­ter­es­sant für den Erst­hel­fer und letzt­end­lich für uns sel­ber und dar­um möch­te ich es hier beleuch­ten. Es geht um die Pro­ble­ma­tik “rasche Dia­gnos­tik, Alar­mie­rung und Behand­lung bei Ver­dacht auf Herz­in­farkt”, einer Not­si­tua­ti­on, mit der in Öster­reich teil­wei­se kata­stro­phal umge­gan­gen wird,…  

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Unterlassene Hilfe kostet Leben

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit

Schon öfters habe ich in die­sem Blog über frag­wür­di­ge Ten­den­zen im Bereich Gesund­heit, Ers­te Hil­fe, Ver­si­che­run­gen, Hub­schrau­ber­ein­sät­zen, etc. geschrie­ben. Die poli­ti­schen Ver­su­che, die Bevöl­ke­rung zu mehr Eigen­ver­ant­wor­tung zu bewe­gen, hät­ten (weil tat­säch­lich durch­ge­setzt wird ja prak­tisch kaum etwas) mög­li­cher­wei­se zur Fol­ge, dass bei der Durch­füh­rung der Ers­ten Hil­fe Leis­tung gezö­gert und über­legt wer­de, ob denn die Hil­fe­leis­tung auch finan­zi­ell gedeckt sei (z.B. Hub­schrau­ber­ein­sät­ze im alpi­nen Bereich), was zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen füh­ren könn­te. Gera­de die letz­te Debat­te über das „Koma­trin­ken“ und…  

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Ruft mir nicht die Rettung!

Von in gesundheit

Neu­lich im Kurier (4.7.2007, Sei­te 10): […] Ein Ret­tungs­ein­satz kos­tet 450 Euro, wel­che dem Anru­fer ohne Not­fall in Rech­nung gestellt wer­den. […] Kei­ne Sor­ge, so schlimm ist es noch nicht. In dem zitier­ten Arti­kel geht es dar­um, dass offen­bar für Trans­por­te, die auch von einem Taxi- bzw. Kran­ken­trans­port­un­ter­neh­men durch­ge­führt wer­den könn­ten, oft­mals die Ret­tung in Anspruch genom­men wird, so zum Bei­spiel für Fahr­ten zu einer Kon­troll­un­ter­su­chung. Es soll ja Fäl­le geben, wo die Sani­tä­ter geru­fen wur­den, um eine Glüh­bir­ne zu…  

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SVB rät zum Zivilprozess gegen Ersthelfer

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit

Aus beruf­li­chen Grün­den muss­te ich mich kürz­lich über die Ver­rech­nung von Ret­tungs­flü­gen in Öster­reich infor­mie­ren. Mir war zwar noch der Streit über die von Sozi­al­ver­si­che­run­gen nicht bezahl­ten Hub­schrau­ber­ein­sät­zen zu Not­fäl­len im alpi­nen, tou­ris­ti­schen und frei­zeit­sport­li­chen Bereich in Erin­ne­rung, ich benö­tig­te aber noch Infor­ma­tio­nen über die Ver­rech­nung nicht indi­zier­ter Ein­sät­ze in allen ande­ren Not­si­tua­tio­nen (z.B. selbst­ver­schul­de­ter Ver­kehrs­un­fall). Bei mei­ner Recher­che stieß ich auf der Web­sei­te der Sozi­al­ver­si­che­rungs­an­stalt der Bau­ern auf einen höchst inter­es­san­ten Arti­kel, einer Pres­se­aus­sen­dung, in der indi­rekt dem Pati­en­ten…  

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Notruf per SMS

Von in gesundheit

Befan­den Sie sich schon ein­mal in der Situa­ti­on, mit dem Han­dy einen Not­ruf abset­zen zu müs­sen, waren dazu jedoch akus­tisch nicht in der Lage? Viel­leicht scheint dies auf den ers­ten Blick etwas kon­stru­iert, aber beden­ken Sie doch ein­mal fol­gen­de mög­li­che Situa­tio­nen: Sie sind gehör­los. Für die­se Men­schen wur­de jener Dienst eigent­lich ins Leben geru­fen. Groß­bau­stel­le, Unfall, Schwer­ver­letz­te: Alle Hil­fe­wil­li­gen besit­zen zwar Han­dys, der Bau­stel­len­lärm macht jedoch jeg­li­che Ver­bal­kom­mu­ni­ka­ti­on unmög­lich. Ähn­li­ches gilt natür­lich für Stra­ßen, Fabri­ken, Rock­kon­zer­te (hier wäre even­tu­ell der…  

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Tschernobyl

Von in gesundheit

Am 26. April 1986 kommt es im (dama­li­gen) sowje­ti­schen Atom­kraft­werk Tscher­no­byl (Чорнобиль) nahe der Stadt Припять zu dem ver­meint­lich schwers­ten ato­ma­ren Unfall der Geschich­te. Neben der Tra­gik der vie­len Toten, Ver­letz­ten und Erkrank­ten, den Fol­ge­schä­den für Mensch, Tier und Pflan­zen, zählt aber vor allem auch das Pro­blem der Zeit, denn am Zustand des Lan­des rund um den Block 4 des Atom­mei­lers hat sich in den letz­ten 21 Jah­ren nichts ver­än­dert. Und es wird sich in den nächs­ten hun­dert und tau­send Jah­ren…  

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Und das ewige Licht leuchte ihnen…

Von in gesundheit, politik, verkehr

Ein from­mer Wunsch, wenn man sich die auf­ge­wärm­te Dis­kus­si­on um das “Tag­fahr­licht” zu Gemü­te führt. Ich ver­su­che immer, Mei­nun­gen ande­rer zu respek­tie­ren und akzep­tie­ren. Wie kaum wo anders fällt mir dies aber beson­ders hier schwer, weil die Argu­men­te teil­wei­se völ­lig aus dem Licht gegrif­fen sind. Ich möch­te hier das Pro­blem mit dem Licht beleuch­ten, auf dass wir am Ende des Tun­nels etwas erleuch­te­ter sind. Der ARBÖ stellt bei einer Umfra­ge fest, dass sich 74% der 2.632 Befrag­ten gegen das Gesetz…  

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