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Das Rote Kreuz, ein leidendes Symbol

Von in allgemein, anomalien im gesundheitswesen, politik

2004 über­rascht das Öster­rei­chi­sche Rote Kreuz durch eine Eigen­in­itia­ti­ve der Lan­des­ver­bän­de Kärn­ten und Vor­arl­berg in der Gestal­tung von Ret­tungs­wä­gen. Hier­bei soll das neu defi­nier­te Cor­po­ra­te Design des Öster­rei­chi­schen Roten Kreu­zes auch in den KFZ-​​Designs “kom­pro­miss­los” umge­setzt wer­den. Ich möch­te mit die­sem Arti­kel zum Nach­den­ken anre­gen, inwie­weit das rote Kreuz als Sym­bol unter sol­chen Desi­gn­an­pas­sun­gen lei­det und ob sich dar­aus für die Bür­ger eines Lan­des Kon­se­quen­zen erge­ben könn­ten. Die Geset­zes­la­ge Vie­len Men­schen dürf­te nicht bekannt sein, dass das Sym­bol “rotes Kreuz…  

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Notstand in der Rettungsgasse

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit, politik, verkehr

Wie ich bereits mehr­mals im ika­ri­us­Blog auf­ge­zeigt habe, kur­sie­ren im Inter­net oft haar­sträu­ben­de Emp­feh­lun­gen zu diver­sen Erste-​​Hilfe-​​Leistungen. Einen Höhe­punkt setzt die Wer­be­kam­pa­gne zur ab 2012 gel­ten­den Rege­lung der Ret­tungs­gas­se in Öster­reich auf rettungsgasse.com. Dabei wird unter “Fra­gen und Ant­wor­ten” und wei­ters unter “Son­der­fra­gen” auf die Pro­ble­ma­tik, ob man als Ver­kehrs­teil­neh­mer die Ret­tungs­gas­se befah­ren darf, wenn z.B. ein Mit­fah­rer einen medi­zi­ni­schen Not­fall erlei­det, um die­sen rasch ins nächs­te Kran­ken­haus zu beför­dern, ein­ge­gan­gen. Rettungsgasse.com beant­wor­tet die Fra­ge wie folgt: Eine sol­che Über­tre­tung…  

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Patientenverfügung im Notfall

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit

Die­ser Arti­kel wur­de am 11.12.2007 erst­ma­lig publi­ziert. Wegen eines Inter­views im Sen­der Ö1 habe ich beschlos­sen, den Arti­kel zu aktua­li­sie­ren und im Anschluss an den alten Arti­kel einen Aus­schnitt aus dem Inter­view, und mei­ne Gedan­ken dar­über, hin­zu­zu­fü­gen. Bedau­er­li­cher­wei­se sind eini­ge der vier Jah­re alten Links nicht mehr aktua­li­sier­bar, weil die dazu­ge­hö­ri­gen Doku­men­te in den Wei­ten des Inter­nets trotz inten­si­ver Recher­che nicht mehr auf­find­bar sind. Ich bit­te hier um Nach­sicht. Eine Pati­en­ten­ver­fü­gung bedeu­tet für jeden Hel­fer, vom Erst­hel­fer über den Sani­tä­ter,…  

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Unbezahlte Rettungseinsätze

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Im Leben ist oft vie­les umsonst, man­ches auch gra­tis, wenig gar kos­ten­los. Der Unter­schied ist meist schwer aus­zu­ma­chen. Zum Bei­spiel mag ein von der Kran­ken­kas­se bezahl­ter Ret­tungs­ein­satz kos­ten­los erschei­nen, für den Betrof­fe­nen wird er wohl nicht umsonst gewe­sen sein. Und selbst was hier gra­tis anmu­tet, wur­de durch monat­li­che Bei­trä­ge vor­fi­nan­ziert. Lei­der nimmt es die Wie­ner Gebiets­kran­ken­kas­se mit die­sen Begrif­fen oft nicht so genau und so soll es immer wie­der vor­kom­men, dass Pati­en­ten für eine Dienst­leis­tung, die ihnen kos­ten­los zur Ver­fü­gung…  

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Die Autoapotheke

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… wie wir sie oft ger­ne lie­be­voll nen­nen, hat mit einer eigent­li­chen Apo­the­ke nicht viel gemein­sam. Ein etwas frag­wür­di­ger Bei­trag auf Radio Wien hat mich moti­viert, etwas über die­ses hilf­rei­che Klein­od, das vom Öster­rei­chi­schen Auto­len­ker eher stief­müt­ter­lich behan­delt wird, zu sin­nie­ren. Der Inhalt eines KFZ-​​Verbandskasten ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben. Falsch. Bezie­hungs­wei­se Ansichts­sa­che. Im §102 Abs. 10 des Kraft­fahr­zeug­ge­set­zes steht geschrie­ben, dass “[…] der Len­ker auf Fahr­ten Ver­band­zeug, das zur Wund­ver­sor­gung geeig­net und in einem wider­stands­fä­hi­gen Behäl­ter staub­dicht ver­packt und gegen Ver­schmut­zung…  

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Wenn Ärzte Hilfe leisten

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit

Da trifft mich doch der Blitz, dach­te ich mir, als ich letz­tens auf der Web­sei­te von aldis.at lust­los her­umklick­te. Dabei hät­te es schon gereicht, trä­fe mich der Schlag. Lesen Sie hier, war­um es bes­ser wäre, Medi­zi­ner gäben kei­ne Rat­schlä­ge zur Ers­ten Hil­fe. Es steht völ­lig außer Dis­kus­si­on, dass die Erste-​​Hilfe-​​Leistung einen enorm hohen Stel­len­wert in der Ver­sor­gung von Not­fall­pa­ti­en­ten hat. Unter­las­se­ne oder unsach­ge­mä­ße Hil­fe­leis­tung kann den Hei­lungs­pro­zess und Kran­ken­haus­auf­ent­halt ver­län­gern (was, neben ethi­schen Grün­den, in der heu­ti­gen Zeit gera­de finan­zi­ell…  

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Kdolsky als Lebensretterin

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Laut eines Arti­kels auf oe24.at soll unse­re Gesund­heits­mi­nis­te­rin Andrea Kdol­sky wäh­rend einer Zug­fahrt das Leben einer 63-​​jährigen geret­tet haben. Na, Sie kön­nen sich vor­stel­len, dass mir das natür­lich einen Blog­ein­trag wert war. Es gibt gewis­se Internet-​​Seiten, die mei­de ich wie die Pest; aus inhalt­li­chen, vor allem aber aus Grün­den der Sicher­heit. Aber der Hin­weis auf die­sen Arti­kel hat mich doch so neu­gie­rig gemacht, dass ich, aus­nahms­wei­se, die Online-​​Ausgabe der Möchtegern-​​Tageszeitung “Öster­reich” öff­ne­te. Dar­in war zu lesen, dass Frau Dr. (so…  

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Strahlendes Erbe

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Aus Anlass zum Jah­res­tag des Super-​​GAUs in Чернобыль (Tscher­no­byl, Chor­no­byl…) am 26. April habe ich eine inten­si­ve Suche nach Nach­rich­ten über ato­ma­re Unfäl­le betrie­ben. Die dabei zusam­men­ge­tra­ge­nen Infor­ma­tio­nen möch­te ich hier wie­der­ge­ben. Sie glaub­ten bis­her, Tscher­no­byl wäre unüber­treff­bar? Ich erzäh­le Ihnen eine wah­re Geschich­te, die den Super-​​GAU vom 26.April 1986 in der UdSSR lei­der weit in den Schat­ten stellt. ЗАТО Nach dem 2. Welt­krieg nahm die UdSSR (wie übri­gens auch vie­le ande­re Staa­ten) alles in Kauf, um die Atom­bom­be zu…  

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WGKK unterminiert die Rettungskette

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit, politik

Im Zuge einer Recher­che stieß ich auf der Web­sei­te der Wie­ner Gebiets­kran­ken­kas­se auf einen inter­es­san­ten Arti­kel (auch im Zusam­men­hang mit dem Pfle­ge­not­stand). Es han­delt sich dabei um die Befrei­ung des Pati­en­ten im Sin­ne der Rezept­ge­bühr von einer Kos­ten­be­tei­li­gung bei einem Kran­ken­trans­port (jetzt hol mich doch der Teu­fel, wur­de die Kos­ten­be­tei­li­gung denn nicht schon längst abge­schafft?). Gegen Ende des Arti­kels wer­den meh­re­re Kran­ken­trans­port­un­ter­neh­men auf­ge­lis­tet, dar­un­ter auch die Wie­ner Magis­trats­ab­tei­lung 70 (die aber bereits seit Jah­ren kei­ne Kran­ken­trans­por­te mehr über­nimmt, son­dern sie…  

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das Recht auf Pflicht

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit

Grund­sätz­lich kennt der Öster­rei­cher sei­ne Rech­te. Und er wahrt die­se. Mit­un­ter auch ohne öko­no­mi­sche Beden­ken. Wir tun was wir müs­sen, weil wir es kön­nen. Es ist schwer zu ver­ste­hen, war­um das nicht eben­so gilt, wenn es sich um das Wohl unse­rer Mit­men­schen han­delt. Da wer­den plötz­lich finan­zi­el­le Argu­men­te abge­wo­gen und mit affen­ar­ti­ger Sicher­heit fal­sche Ent­schei­dun­gen getrof­fen. Eine die­ser immer wie­der­keh­ren­den Fehl­ent­schei­dun­gen möch­te ich hier auf­grei­fen und die Argu­men­te beleuch­ten, die zu ihrer Ent­ste­hung bei­tra­gen. Nament­lich geht es dabei um die…  

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