DWD webSDR 147,3 kHz mit fldigi dekodieren

Von in geografie, linux, nautik

Auf der Suche nach einem mari­ti­men Wet­ter­dienst, des­sen Emp­fang kei­ne Inter­net­ver­bin­dung vor­aus­setzt, bin ich auf einen inter­es­san­ten Ser­vice des Deut­schen Wet­ter­diens­tes gesto­ßen, den ich hier näher beschrei­ben möch­te. Für den Emp­fang benö­tigt wer­den ein Radio, das Fre­quen­zen unter 150kHz emp­fan­gen kann, und ein Lap­top zum Deko­die­ren des ver­schlüs­sel­ten Signals. Die­ses Set­up klingt zwar etwas umständ­lich, die wert­vol­len Wet­ter­da­ten sind jedoch auf ande­rem Weg prak­tisch nicht zu erhal­ten. Und, mit die­ser Hard­ware las­sen sich so neben­bei auch NAVTEX und Wet­ter­fa­xe dar­stel­len!
Für den Emp­fang des Signals benö­tigt man einen Welt­emp­fän­ger, der sich auf 147 kHz ein­stel­len lässt. Hier ist beim Kauf Vor­sicht gebo­ten, denn die meis­ten Emp­fän­ger begin­nen erst bei 500 kHz. Damit lie­ße sich zwar noch NAVTEX emp­fan­gen, aber nicht das (20 Watt) Signal des Deut­schen Wet­ter­diens­tes. Für die Signal­über­tra­gung zwi­schen Radio und Lap­top reicht ein bil­li­ges Klin­ken­ka­bel, das den Kopfhörer-​Ausgang des Radi­os mit dem Mikrofon-​Eingang des Lap­tops ver­bin­det.
Für fol­gen­des Demonstrations-​Video habe ich das Radio mit dem Web­dienst http://websdr.org ersetzt, der die betref­fen­de Fre­quenz ins Inter­net über­trägt. Am Lap­top ver­wen­de ich nur freie Soft­ware: Kubun­tu als Betriebs­sys­tem, Fire­fox zur Ver­bin­dung zum webS­DR und Fldi­gi zum Deko­die­ren des Signals. Und so funk­tio­niert der Emp­fang:

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