Der Stopperstek

Von in nautik, schifferknoten

Einleitung

Stopperstek Abb. 1

Stop­per­s­tek Abb. 1

Bit­te lesen Sie auch die all­ge­mei­ne Ein­lei­tung und den Sicher­heits­hin­weis zu den in die­sem Blog gezeig­ten Kno­ten.
Der Stop­per­s­tek ist ein klas­si­scher Schif­fer­kno­ten und darf im Reper­toire nicht feh­len. Er ist die hel­fen­de Hand, wenn sich zum Bei­spiel eine Schot in der Winsch ver­keilt hat und einen “Über­läu­fer” bil­det. Er fixiert das Bänd­sel der Gast­land­flag­ge an der Want. Er wird bei Jol­len ver­wen­det, wenn sich meh­re­re Schif­fe in eine Abschlepp­lei­ne hän­gen. Er sichert die Anker-​Kette. Die Ein­satz­ge­bie­te sind mannigfaltig.
Wich­tig beim Legen des Stop­per­s­teks ist, dass man sich vor­her im Kla­ren ist, in wel­che Rich­tung der Zug erfol­gen wird. Der Kno­ten hält näm­lich nur in eine Rich­tung, in die ande­re rutscht er, was man sich aller­dings zunut­ze macht. So kann der Stek zuerst gebun­den und erst anschlie­ßend in die rich­ti­ge Posi­ti­on ver­scho­ben werden.

Anwendung

Ver­bin­dung einer dün­nen mit einer dicke­ren Leine.

Beschreibung

Stopperstek Abb. 2

Stop­per­s­tek Abb. 2

Stopperstek Abb. 3

Stop­per­s­tek Abb. 3

Stopperstek Abb. 4

Stop­per­s­tek Abb. 4

Stopperstek Abb. 5

Stop­per­s­tek Abb. 5

Stopperstek Abb. 6

Stop­per­s­tek Abb. 6

Zuerst wird ein Törn in die Rich­tung der spä­te­ren Zug­be­las­tung um die Lei­ne gelegt. Die lose Part geht dabei über Kreuz (Abbil­dung 3) und zeigt damit gegen die Zug­rich­tung. Dann folgt ein zwei­ter Törn neben dem ers­ten, eben­falls gegen die Zug­rich­tung gesteckt (Abbil­dung 4). Schließ­lich legt man noch einen drit­ten Törn und steckt die lose Part unter die­sen Törn durch. Auch bei die­sem Kno­ten ist es wesent­lich, dass er vor Belas­tung ordent­lich dicht­ge­zo­gen wird, da er sonst ins Rut­schen kom­men kann. Ist die Lei­ne, auf die der Stop­per­s­tek auf­sitzt, nicht völ­lig steif geholt, kann man die Funk­ti­on des Kno­tens gut beob­ach­ten: Nimmt man ihn unter Zug, kippt er die ein­ge­bun­de­ne Lei­ne und erhöht so die Rei­bung. Die­ser Effekt lässt sich stei­gern, indem man die Törns ver­viel­facht, wie dies Abbil­dung 6 zeigt.

Andere Bezeichnungen

Eng­lisch: Rol­ling hitch, Tautline-​hitch, Magnus-hitch

Ashley-​Nr

1734, 1735, 2555

Varianten

Eis­zap­fen­s­tek

Bit­te lesen Sie auch die all­ge­mei­ne Ein­lei­tung und den Sicher­heits­hin­weis zu den in die­sem Blog gezeig­ten Kno­ten.

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