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Der doppelte Spierenstich

Von in nautik, schifferknoten

Ein­lei­tung Bit­te lesen Sie auch die all­ge­mei­ne Ein­lei­tung und den Sicher­heits­hin­weis zu den in die­sem Blog gezeig­ten Kno­ten. Der dop­pel­te Spie­ren­stich ist, zumin­dest im Berg­sport [1], die Wahl zum Ver­bin­den zwei­er Lei­nen glei­cher Dicke. Da der Kno­ten aber eine hohe Kno­ten­fes­tig­keit besitzt, bei einer ver­hält­nis­mä­ßig gerin­gen Bruch­last­re­duk­ti­on von 40%, ist er auch in der Nau­tik eine Alter­na­ti­ve. Das Beson­de­re am dop­pel­ten Spie­ren­stich ist, dass er die Ver­bin­dung zwei­er Lei­nen nicht durch Rei­bung, son­dern nach dem Formschluss-​​Prinzip [2] hält. Der Spie­ren­stich…  

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Der Spierenstich als Stopperknoten

Von in nautik, schifferknoten

Ein­lei­tung Bit­te lesen Sie auch die all­ge­mei­ne Ein­lei­tung und den Sicher­heits­hin­weis zu den in die­sem Blog gezeig­ten Kno­ten. Wie bereits beim Acht­kno­ten beschrie­ben eig­net sich der ein­fa­che Spie­ren­stich für die Funk­ti­on eines Stop­per­kno­tens bes­ser als der Acht­kno­ten. Letz­te­rer kann sich beim Ansto­ßen des Tam­pens sehr schnell lockern und lösen. Der Spie­ren­stich reagiert hier nicht so emp­find­lich. Das deut­sche Berufs­klet­ter­zen­trum spricht sogar von “kei­nes­falls” bei der Ver­wen­dung des Acht­kno­tens [1]. Gera­de der Spie­ren­stich ver­an­schau­licht die Pro­ble­ma­tik der Namens­ge­bung in der Kno­ten­kun­de.…  

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Der Spierenstich mit Schlinge

Von in nautik, schifferknoten

Ein­lei­tung Bit­te lesen Sie auch die all­ge­mei­ne Ein­lei­tung und den Sicher­heits­hin­weis zu den in die­sem Blog gezeig­ten Kno­ten. Der Spie­ren­stich dürf­te im mari­ti­men Bereich wenig bekannt sein. Selbst als Sei­lend­kno­ten ver­wen­den See­fah­rer eher den Acht­kno­ten und set­zen bei Lei­nen­ver­bin­dun­gen ande­re Kno­ten ein. Dabei hat er enor­mes Anwen­dungs­po­ten­zi­al, ist ein moder­ner Kno­ten, der im pro­fes­sio­nel­len Berg­sport seit Jah­ren als Stan­dard gilt [1] und ver­fügt über eine bemer­kens­wert nied­ri­ge Bruch­last­re­duk­ti­on von ledig­lich 25% [2]. Die Spie­ren­stich­sch­lin­ge wird von fran­zö­si­schen und öster­rei­chi­schen Höh­len­for­schern…  

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