Gnome, Kate und die Terminal-Konsole

Von in linux

Ich lie­be Kate. Kate ist schlank und hat gleich­zei­tig einen unglaub­li­chen Funk­ti­ons­um­fang. Kate ist immer wie­der eine Über­ra­schung. Und oft die letz­te Ant­wort für aus­ge­fal­le­nes Code-​Highlighting (Typo-​Script zum Bei­spiel). Auch wenn Kate, wie der Name ent­fernt ver­rät, Teil des KDE-​Projekts ist, läuft sie ein­wand­frei auch unter Gno­me. Dort stol­pert man jedoch frü­her oder spä­ter über die sich nicht öff­nen wol­len­de Kon­so­le. War­um das so ist und wie man dem Pro­blem begeg­net, möch­te ich hier erklären.

Zu allem Schnick­schnack des Pro­gramms gehört auch eine inte­grier­te Kon­so­le, die dem Pfad geöff­ne­ter Daten folgt, was zum Bei­spiel ein sehr schnel­les Bear­bei­ten ohne vor­he­ri­ges Navi­gie­ren im Pfad ermög­licht. Der Haken an der Sache ist, dass, wer Kate unter Gno­me instal­liert, zwar das Konsolen-​Fenster in Kate öff­nen kann, das Fens­ter bleibt jedoch aus­ge­graut. In den Ein­stel­lun­gen tau­chen zwar Eigen­schaf­ten zur Kon­so­le auf, nichts haucht ihr jedoch letzt­end­lich Leben ein.

Dabei liegt das Pro­blem sehr gut ver­steckt im Detail und Kate ist dabei ein wenig hin­ter­lis­tig. Denn der Schal­ter, der die Kon­so­le öff­nen soll, heißt “Ter­mi­nal”. Nun gibt es auf den ers­ten Blick kei­nen Unter­schied zwi­schen “Ter­mi­nal” und “Kon­so­le”, sie las­sen sich sogar neben­ein­an­der instal­lie­ren. Genau Letz­te­res sorgt aber gera­de dafür, dass Kate die Kon­so­le unter Gno­me eben nicht öff­net. Denn in Gno­me heißt das Ter­mi­nal “Ter­mi­nal” und unter KDE nennt man die Kon­so­le “Kon­so­le”. Und Kate ist, wie ein­gangs erwähnt, ursprüng­lich ein KDE-Programm.

Was Kate also fehlt, ist das pas­sen­de Ter­mi­nal, näm­lich die “Kon­so­le”. Ein

sudo apt-get install konsole

soll­te Kate somit “ver­voll­stän­di­gen”. Und im Terminal-​Fenster die zuvor feh­len­de Kon­so­le anzeigen.

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