Gnome Shell Skype-Wrapper

Von in linux

Soll­te Sky­pe mit der Mel­dung “Sky­pe konn­te nicht gestar­tet wer­den. Kind­pro­zess skype-​wrapper konn­te nicht aus­ge­führt wer­den (Datei oder Ver­zeich­nis nicht gefun­den)” das Star­ten ver­wei­gern, eine Neu­in­stal­la­ti­on das Pro­blem nicht besei­ti­gen und das Gan­ze auch noch (aber nicht nur dort) in der “Gno­me Shell” pas­sie­ren, wähnt man sich in einer Sack­gas­se. Ich zei­ge hier, wie man die Sach­la­ge ganz ein­fach berei­ni­gen kann.

Übli­cher­wei­se lässt sich jeder Star­ter (qua­si ein Icon mit Infor­ma­tio­nen zum Star­ten eines Pro­gramms, ein Short­cut also) über sei­ne Eigen­schaf­ten defi­nie­ren. Ein Rechts­klick weist den Weg. Ich möch­te gleich hier die Lösung des oben beschrie­be­nen Pro­blems lie­fern: Beim Umstieg der Skype-​Version 2.1 auf 2.2 stimmt der Starter-​Befehl nicht mehr. Anstatt “sky­pe” fin­det sich näm­lich der Ein­trag “skype-​wrapper” als Star­ter für das Pro­gramm. Den Skype-​Wrapper, ein zusätz­li­ches Skript für Sky­pe, gibt es als sol­chen jedoch nicht mehr, die feh­ler­haf­te Ver­knüp­fung dürf­te beim Updaten wohl hän­gen blei­ben (bzw. beim Ver­si­ons­wech­sel ver­ges­sen wor­den sein) und somit erklärt sich auch die Feh­ler­mel­dung. Der Beweis ist erbracht, wenn das Pro­gramm mit dem Kon­so­len­be­fehl “sky­pe” kor­rekt hoch­fährt. Ändert man also den Short­cut im Star­ter von “skype-​wrapper” auf “sky­pe”, soll­te das Pro­gramm klag­los hochfahren.

Schwie­rig wird es, wenn der Star­ter nicht so ein­fach wie eben beschrie­ben zu ändern ist. Das gilt einer­seits für das Haupt­me­nü im Gno­me 2 und stellt einen in Gno­me 3 vor ein noch grö­ße­res Rät­sel. Das Zau­ber­wort heißt “ala­car­te”, bes­ser bekannt als “Haupt­me­nü”. Dort sucht man sich im Ein­trag “Inter­net” auf der lin­ken Sei­te, das Sky­pe auf der rech­ten Sei­te her­aus und fin­det über einen Rechts­klick nun den zu ändern­den Startbefehl.

Auf die­se Wei­se lässt sich übri­gens auch der Name eines Pro­gramms ändern. Das könn­te zum Bei­spiel für die Gno­me Shell sehr von Nut­zen sein. Unter Gno­me 2 benutz­te ich zum Star­ten von Pro­gram­men aus­schließ­lich “Gnome-​Do”. So öff­ne­te ich Nau­ti­lus immer mit dem Befehl “Com­pu­ter”, wobei die Auto-​Vervollständigung schon beim ers­ten Buch­sta­ben den kor­rek­ten Ein­trag lie­fer­te, was ein sehr rasches Öff­nen von Pro­gram­men ermög­lich­te, ohne dabei die Maus zu bemü­hen. In der Gno­me Shell ist das lei­der nicht mehr mög­lich, denn hier müss­te man “Datei­en”, oder “Nau­ti­lus” ein­ge­ben, um den bekann­ten Datei­brow­ser zu öff­nen. Und mit dem Umge­wöh­nen ist das ja bekannt­lich so eine Sache. Ändert man jedoch über das Haupt­me­nü den Star­ter, kann man (fast) jeden belie­bi­gen Namen ver­ge­ben, auf den dann natür­lich auch die Shell reagiert. Außer­dem kann es kein Scha­den sein, wenn sich Soft­ware an den Benut­zer anpasst, und nicht umgekehrt.

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