Unbezahlte Rettungseinsätze

Von in anomalien im gesundheitswesen, gesundheit, politik

Im Leben ist oft vie­les umsonst, man­ches auch gra­tis, wenig gar kos­ten­los. Der Unter­schied ist meist schwer aus­zu­ma­chen. Zum Bei­spiel mag ein von der Kran­ken­kas­se bezahl­ter Ret­tungs­ein­satz kos­ten­los erschei­nen, für den Betrof­fe­nen wird er wohl nicht umsonst gewe­sen sein. Und selbst was hier gra­tis anmu­tet, wur­de durch monat­li­che Bei­trä­ge vor­fi­nan­ziert. Lei­der nimmt es die Wie­ner Gebiets­kran­ken­kas­se mit die­sen Begrif­fen oft nicht so genau und so soll es immer wie­der vor­kom­men, dass Pati­en­ten für eine Dienst­leis­tung, die ihnen kos­ten­los zur Ver­fü­gung ste­hen soll­te, eine geschmal­ze­ne Rech­nung prä­sen­tiert bekom­men. Lesen Sie hier, war­um aber nicht immer die Gebiets­kran­ken­kas­se Schuld an einer gestell­ten Rech­nung trägt und wel­che Ret­tungs­ein­sät­ze kos­ten, wel­che kos­ten­los sind und wann sie mög­li­cher­wei­se umsonst waren.

Ich möch­te zunächst über einen rea­len Vor­fall eines Bekann­ten berich­ten, wel­cher ver­ständ­li­cher­wei­se uner­kannt blei­ben möch­te. Ich nen­ne ihn John Doe. John war so freund­lich und gab mir sei­ne Zustim­mung zur Ver­öf­fent­li­chung sei­ner Geschich­te, die ich zum bes­se­ren Ver­ständ­nis sinn­ge­mäß ver­kürzt und ver­ein­facht habe.

John Doe ist um die 70 Jah­re alt und lebt gemein­sam mit sei­ner Frau in einer Wie­ner Woh­nung. Eines Abends fühlt sich John nicht wohl, ihm ist schwind­lig. Eine Mes­sung mit einem elek­tro­ni­schen Blut­druck­mess­ge­rät ergibt deut­lich erhöh­te Wer­te. Wegen spä­ter Stun­de ist ein prak­ti­scher Arzt nicht mehr erreich­bar und John beschließt, den Ärz­te­funkt­dienst unter 141 um Rat zu bit­ten. Im fol­gen­den kur­zen Gespräch mit einer Ärz­tin ent­schei­det die­se, einen Kol­le­gen zu John zu ent­sen­den, der sich ein genaue­res Bild von sei­nem Gesund­heits­zu­stand machen sol­le. Hier sei erwähnt, dass die Ärz­tin kei­ne Anga­ben dar­über macht, wer genau John besu­chen wird. 

Wenig spä­ter trifft ein Not­arzt der Berufs­ret­tung Gemein­de Wien bei John ein. Die­ser dia­gnos­ti­ziert, dass kein medi­zi­ni­scher Grund für eine Ein­lie­fe­rung in ein Kran­ken­haus vor­liegt, the­ra­piert John vor Ort und emp­fiehlt sich.

Vier Mona­te spä­ter erhält John Doe von der Gemein­de Wien eine Zah­lungs­auf­for­de­rung über 460.00 Euro.

Ver­set­zen Sie sich in Johns Lage. Hät­ten Sie gezahlt? Wäre es Ihnen selt­sam vor­ge­kom­men, dass Sie für eine nicht gefor­der­te Dienst­leis­tung einen der­ma­ßen hohen Preis bezah­len soll­ten? Ist die For­de­rung über­haupt rech­tens? Wer wäre Ihr Ansprechpartner?

Selbst­ver­ständ­lich unter­liegt die Finan­zie­rung des Kran­ken­trans­port­we­sens einer aus­for­mu­lier­ten Rege­lung. Selbst­ver­ständ­lich kann sich der Kun­de dar­auf ver­las­sen, kor­rekt aus­ge­stell­te Rech­nun­gen zu erhal­ten. Selbst­ver­ständ­lich kön­nen bei der Abrech­nung trotz­dem Feh­ler pas­sie­ren. Es ist wenig gehol­fen, wenn hier Absicht unter­stellt wird, aber 460 Euro sind für nie­man­den eine Klei­nig­keit und dar­um kann es von Vor­teil sein, wenn man nach Erklä­run­gen und vor allem einer Lösung für die­ses Pro­blem sucht.

Hier­für müs­sen zuerst die Kos­ten einer Ärztefunkdienst-​Alarmierung geklärt wer­den. Selt­sa­mer­wei­se schweigt man sich dar­über im Inter­net inten­siv aus. Weder die Ärz­te­kam­mer, noch die Gebiets­kran­ken­kas­se geben dar­über auch nur ansatz­wei­se Aus­kunft. Ein­zig die amt­li­che Ver­laut­ba­rung der öster­rei­chi­schen Sozi­al­ver­si­che­rung im Inter­net aus dem Jah­re 2003 lässt im fol­gen­den Satz auf etwai­ge Kos­ten schlie­ßen: “Bei Inan­spruch­nah­me eines Funk­dien­st­arz­tes auf Kos­ten der Kas­se hat der Ver­si­cher­te sei­ne Per­so­na­li­en anzugeben […]”.
Tat­säch­lich ent­ste­hen dem Pati­en­ten durch den Ein­satz des Ärz­te­funk­diens­tes ähn­li­che Kos­ten, wie bei einem ver­gleich­ba­ren Besuch bei einem prak­ti­schen Arzt in sei­ner Ordination.

Außer­dem gilt prin­zi­pi­ell, dass die Kran­ken­kas­se dann Kos­ten über­nimmt bzw. sich an der Über­nah­me der­sel­ben betei­ligt, wenn es sich um einen Not­fall han­delt. Und gera­de die­se Bestim­mung ist Aus­gang allen Übels, wenn es sich um Kos­ten­über­nah­men durch Kran­ken­ver­si­che­run­gen han­delt, egal ob beim Ärz­te­funk­dienst, bei der Ret­tung, oder zum Bei­spiel bei Hubschrauber-​Einsätzen des Chris­to­pho­rus. Als beson­ders unpro­fes­sio­nell erscheint hier das Ver­hal­ten, dass man die schwie­rigs­te Ent­schei­dung, näm­lich wel­ches Ret­tungs­mit­tel zum Ein­satz kom­men soll, anschei­nend dem Pati­en­ten über­lässt. Ein klas­si­sches Bei­spiel hier­für bie­tet ein Fol­der der Stadt Wien aus dem Jah­re 2007, indem sich die Gemein­de­ret­tung über soge­nann­te “Fehl­ein­sät­ze” aus­weint. So “ärge­re man sich dar­über, dass man zu Klei­nig­kei­ten geru­fen wer­de.” Erstaun­lich, wenn man weiß, dass nicht der Anru­fer, son­dern der Leit­stel­len­mit­ar­bei­ter, der den Not­ruf ent­ge­gen nimmt, ent­schei­det, ob und mit wel­chem Ret­tungs­mit­tel Hil­fe geleis­tet wird. Oft genug laut­stark pro­pa­giert ste­hen den Mit­ar­bei­tern der Gemein­de­ret­tung die soge­nann­ten “befreun­de­ten Ret­tungs­or­ga­ni­sa­tio­nen” zur Sei­te, die mit hoher Bereit­schaft Ein­sät­ze, die pri­mär nicht als Not­fall ein­ge­stuft wer­den, als “Kran­ken­trans­port” über­neh­men. War­um bedient man sich nicht deren Dienst­leis­tung, son­dern schickt lie­ber ein über­qua­li­fi­zier­tes Ret­tungs­team (und beschwert sich im Nachhinein)?
Hier wird also dem Volk über einen offi­zi­el­len Fol­der kom­mu­ni­ziert, dass man nicht in der Lage sei, Not­fäl­le rich­tig ein­zu­schät­zen. Von einem Lai­en erwar­te man das aber offenbar.

John Doe hat nicht bei der Ret­tung ange­ru­fen, er hat auch nicht einen Ret­tungs­wa­gen bestellt. Er hat die 141 gewählt und um Rat gebe­ten. Ver­mu­ten wir, dass John wuss­te, wel­che Kos­ten er zu tra­gen hät­te, wür­de ihm der dienst­ha­ben­de Arzt des 141 einen Kol­le­gen ent­sen­den (in sei­nem spe­zi­el­len Fall wäre der Ein­satz aller­dings kos­ten­los gewe­sen). Er bat aber nicht dar­um. Die Ärz­tin am Tele­fon mein­te nur, sie wer­de ihm einen Kol­le­gen vorbeischicken.

Lei­der wer­den wir nicht mehr erfah­ren, was sich in der Zeit zwi­schen dem Tele­fo­nat und dem Ein­tref­fen des Not­arz­tes zuge­tra­gen hat. Was hat die Ärz­tin dazu ver­an­lasst, einen Not­arzt zu ver­stän­di­gen? Hat sie aus Johns Beschrei­bun­gen geschlos­sen, dass sein Gesund­heits­zu­stand den Ein­satz eines Not­arz­tes erfor­dert? War viel­leicht für län­ge­re Zeit kein Ärztefunkdienst-​Wagen frei und die Ärz­tin der Mei­nung, Johns Zustand dul­de kei­nen Auf­schub? Für die Pra­xis sind die­se Fra­gen zwar irrele­vant, sie zei­gen aber gut die Dis­kre­panz zwi­schen der Pro­blem­be­schrei­bung der Gemein­de­ret­tung in besag­tem Fol­der und der Rea­li­tät: Man kann nicht ein­fach dem Erst­hel­fer, Anru­fer oder Pati­en­ten unge­fragt ein Ret­tungs­mit­tel ent­sen­den und sich dann über den­sel­ben beschwe­ren, er ver­ur­sa­che wegen “Klei­nig­kei­ten” Fehl­ein­sät­ze. Die Ärz­tin hät­te John über ihre Ent­schei­dung infor­mie­ren und ihm die Mög­lich­keit geben müs­sen, sich dar­über zu äußern.

Bis zu dem Zeit­punkt, als der Not­arzt bei John Doe ein­trifft, ist, trotz all dem vor­her Gesag­ten alles kor­rekt ver­lau­fen. Wir soll­ten uns täg­lich glück­lich schät­zen, dass wir nur mit dem Fin­ger zu schnip­pen brau­chen und schon steht Minu­ten spä­ter Hil­fe vor der Türe. Selbst ein Laie wird sich aber vor­stel­len kön­nen, dass sich Not­fäl­le ein wenig kom­ple­xer gestal­ten als von mir beschrie­ben. Sehr sel­ten beschreibt der Erst­hel­fer die Situa­ti­on in einer Art und Wei­se, die es dem Kol­le­gen am Not­ruf ermög­licht, die Situa­ti­on “rich­tig” ein­zu­schät­zen und dem­entspre­chend zu han­deln. Trotz­dem wur­de die Rege­lung getrof­fen, dass die Ent­schei­dung über das Ret­tungs­mit­tel nur von der Leit­stel­le getrof­fen wer­den kann. Und, dass bei einem Not­fall etwai­ge Kos­ten immer von der Kran­ken­kas­se getra­gen wer­den. Pro­ble­me ent­ste­hen, weil der Ret­tungs­dienst vor, und die Ver­si­che­rung nach dem Ein­satz ent­schei­det. Die sich dabei dar­stel­len­den Tat­sa­chen las­sen sich lei­der sel­ten zur Deckung bringen.
Dabei soll­te die Gebiets­kran­ken­kas­se im Fall von Doe sogar noch dank­bar sein. So schreibt sie sel­ber in einem Arti­kel auf ihrer Web­sei­te: “Die Wie­ner Gebiets­kran­ken­kas­se über­nimmt auch die Kos­ten jener Ein­sät­ze in Woh­nun­gen, wenn unse­re Ver­si­cher­ten aus­rei­chend medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den und somit eine sofor­ti­ge Fahrt in eine Kran­ken­an­stalt hint­an­ge­hal­ten wer­den kann.” Selbst­ver­ständ­lich ist das für alle Betei­lig­ten von Vor­teil: Der Pati­ent muss nicht ins Kran­ken­haus (wo er ganz gehö­rig für Kos­ten sor­gen wür­de), bleibt im sozia­len Umfeld (einem Umstand, der völ­lig unter­schätzt wird) und der Ret­tungs­wa­gen ist für den nächs­ten Ein­satz bereit. Wir wis­sen nicht, ob die Ent­schei­dung des Not­arz­tes, der John unter­sucht und für nicht ein­wei­sungs­wür­dig befun­den hat, durch die­se Tat­sa­che beein­flusst wur­de. Man darf jedoch davon aus­ge­hen, dass er sich über fol­gen­de Bestim­mung der GKK nur wenig Gedan­ken gemacht hat: “Ist so ein “Belas­sungs­trans­port” (zB “gestürzt”, “ins Bett geho­ben”, “Zustand gebes­sert”, usw.) jedoch laut Ein­satz­be­richt nicht aus­rei­chend medi­zi­nisch begrün­det, über­nimmt unse­re Kas­se kei­ne Kos­ten.” In unse­rem Fall ein ech­ter Knack­punkt! Hier wird näm­lich oft fälsch­li­cher­wei­se ange­nom­men (näm­lich auch in Ret­tungs­krei­sen sel­ber), die Kran­ken­kas­se über­näh­me all­ge­mein finan­zi­ell kei­ne Ein­sät­ze, bei denen der Pati­ent vor Ort belas­sen wur­de. Sie über­nimmt nur dann kei­ne Kos­ten, wenn es der Arzt nicht fer­tig bringt, sich ange­mes­sen über den Grund sei­nes Ein­sat­zes zu arti­ku­lie­ren! Und, wie wir nun wis­sen, den Grund muss es geben, schließ­lich hat des­we­gen die Ent­sen­dung eines Ret­tungs­teams, aus Ent­schei­dung des Leit­stel­len­mit­ar­bei­ters her­aus, stattgefunden(!).

Für John bedeu­tet dies: Dia­gno­se “Belas­sung nach Zustands­ver­bes­se­rung” -> Kos­ten von 460 Euro.
Dia­gno­se “Übel­keit, Blut­druck­kri­se, Belas­sung nach Zustands­ver­bes­se­rung” -> kei­ne Kosten.

Das glau­ben Sie mir nicht? John wand­te sich mit besag­ter Rech­nung an die Ombuds­stel­le der Wie­ner Gebiets­kran­ken­kas­se und schil­der­te sei­nen Fall. Die­se reagier­te in gewohnt schnel­ler Art und Wei­se (das mei­ne ich aus­nahms­wei­se nicht sar­kas­tisch) posi­tiv mit dem Bescheid, die Kos­ten selbst­ver­ständ­lich kom­plett zu über­neh­men (Mail liegt mir vor). Aus dem Mail lässt sich wei­ters schlie­ßen, dass es zu der anfäng­li­chen Ableh­nung der Kos­ten­über­nah­me kam, weil die Dia­gno­se nur man­gel­haft ange­ge­ben war. Für die Kran­ken­kas­se war durch die­se Nach­läs­sig­keit kein Not­fall erkenn­bar. Dass die Gemein­de­ret­tung die unbe­zahl­te Rech­nung sofort an John Doe wei­ter­lei­te­te, war die logi­sche Folge.

In der Kro­nen­zei­tung ver­öf­fent­licht Bar­ba­ra Stöckl am 08. April 2009 in der Kolum­ne “Bar­ba­ra Stöckl kämpft für Sie!” den Arti­kel “Ret­tungs­trans­port: Immer öfter wird Pati­ent zur Kas­se gebe­ten”, in dem sie ver­meint­li­che Miss­stän­de bei der Ver­rech­nung von Rettungs- und Kran­ken­trans­por­ten auf­zu­de­cken ver­sucht. Lei­der hat Frau Stöckl (oder wer auch immer den Arti­kel ver­fasst hat) schlecht oder gar nicht recher­chiert. So soll ein 91 Jäh­ri­ger, der die Ret­tung wegen Herz­be­schwer­den alar­mier­te, aber den ange­ra­te­nen Trans­port in ein Kran­ken­haus ver­wei­ger­te, eine Rech­nung über 95 Euro erhal­ten haben. Die­ser Fall ver­hält sich jedoch völ­lig anders als unser John-​Doe-​Fall, denn bei Trans­port­ver­wei­ge­rung trotz vor­han­de­ner Indi­ka­ti­on zahlt der Pati­ent immer. Dann wun­dert man sich noch dar­über, dass man bei einem Trans­port mit dem Roten Kreuz noch nie etwas gezahlt hät­te. Ein Kom­men­tar erüb­rigt sich hier.
Schließ­lich beschwert sich in dem Arti­kel noch das Rote Kreuz Tulln dar­über, dass Trans­por­te von der Kran­ken­kas­se nur bezahlt wür­den, wenn ein Arzt den Trans­port­grund mit sei­ner Unter­schrift bestä­tig­te. Fehl­te die­se Unter­schrift, wür­de wie­der­um der Pati­ent die Rech­nung prä­sen­tiert bekom­men. Lie­be Frau Stöckl, das ist nicht nur in Tulln so. Und es wäre auch gar nichts dage­gen zu sagen, wäre das “Unter­schrif­ten­be­schaf­fen” für Sani­tä­ter nicht immer so ein Hür­den­lauf, und zwar bei jedem Pati­en­ten. Mit der Zeit hängt einem näm­lich die­ses “aber das hat es noch nie gege­ben, dass ich das unter­schrei­ben muss” beim Hals hin­aus. Unbe­stä­tig­ten Mel­dun­gen zufol­ge soll vor lan­ger, lan­ger Zeit ein­mal im hin­ters­ten Win­kel von Öster­reich, in einem Nacht­dienst um 25:45 Uhr, der schier unglaub­li­che Fall ein­ge­tre­ten sein, dass ein Sani­tä­ter nicht län­ger auf die Unter­schrift des Arz­tes war­ten woll­te und dem Pati­en­ten mit sei­ner eige­nen Unter­schrift den Trans­port bestä­tig­te. Ob man hier eine Nöti­gung zur Doku­men­ten­fäl­schung kon­stru­ie­ren könnte?
Schließ­lich erklärt uns die Ombuds­frau noch, dass sie der Mei­nung wäre, Ärz­te hät­ten wesent­lich Wich­ti­ge­res zu tun, als sich “im Veror­dungs­dschun­gel über den Kran­ken­trans­port aus­zu­ken­nen”. Nun ja, das muss er auch nicht. Es reicht, wenn er mit sei­ner Unter­schrift bestä­tigt, dass der Pati­ent zur Beför­de­rung einen Kran­ken­trans­port benö­tigt. Das soll­te von einem Aka­de­mi­ker, der in einem sozia­len Beruf tätig ist, auch ohne grö­be­re Belei­di­gung des Sani­täts­per­so­nals zu schaf­fen sein. (Außer­dem ver­ste­he ich die Schluss­for­de­rung des Arti­kels nicht ganz. Setzt sich die Stöckl jetzt für Pati­en­ten, oder für Ärz­te ein?)

Ich möch­te mei­nen Blog-​Beitrag mit einem Zitat aus einem wei­te­ren Fol­der der Wie­ner Gemein­de­ret­tung beschlie­ßen, das Ihnen nun in einem ande­ren Licht erschei­nen wird:
“Wer aber ohne Not die Ret­tung ruft, erzeugt unge­recht­fer­tigt Kos­ten von 451 Euro. Das ist nicht rich­tig! Miss­bräuch­lich ver­ur­sach­te Ret­tungs­ein­sät­ze wer­den des­halb in Rech­nung gestellt.” [sic!]

Nachtrag

Die­ser Arti­kel wur­de am 25.07.2013 in mei­nem Buch “Ano­ma­li­en im Gesund­heits­we­sen - Ange­le­gen­hei­ten aus der Ers­ten Hil­fe und Medi­zin” publi­ziert.

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