Haus des Meeres

Von in wien

Fotografie eines Schlangenkopfes in einem Terrarium des Haus des Meeres in WienWie ver­spro­chen habe ich mir heu­te den neu­en Kro­ki­park im Haus des Mee­res ange­se­hen. Weil ich in die­sem Blog bereits wegen angeb­li­cher Blitz­licht­auf­nah­men gerügt wur­de, möch­te ich gleich an die­ser Stel­le fest­stel­len, dass alle mei­ne Tier­auf­nah­men selbst­ver­ständ­lich immer ohne Blitz­tech­nik getä­tigt wer­den…

Fotografie des neuen Krokiparks im Haus des Meeres in Wien

Der neue Kro­ki­park

Mich hat es gleich nach Betre­ten des Flak­tur­mes in den neu­en Kro­ki­park gezo­gen, aller­dings habe ich den Ein­gang dort­hin suchen müs­sen. Weg­wei­ser gibt es kei­ne. Im Gegen­satz zum Tro­pen­haus (des­sen Ein­gang übri­gens genau gegen­über liegt) scheint der Kro­ki­park noch etwas „leer“, was aber auch ahnen lässt, wel­che unglaub­li­che Arbeit hin­ter der Aus­stat­tung sol­cher Ter­ra­ri­en ste­cken muss. Der Wild­wuchs im Tro­pen­haus sorgt immer mehr für ein „Urwald­ge­fühl“, aber das hat ja auch ein paar Jah­re gedau­ert.

Terrarium im neuen Krokipark im Haus der Meeres in Wien. Im Hintergrund ist ein Krokodil zu sehen.Nun, mei­ne ers­ten Minu­ten im Kro­ki­park wur­den von den pos­sier­li­chen Kapu­zi­ner­äff­chen Liszt Äff­chen bestimmt, die sich abwech­selnd auf eine Schüs­sel mit geschnit­te­nen Honig­me­lo­nen stürz­ten. Dann rich­te­te ich mei­ne Auf­merk­sam­keit auf das gro­ße Becken mit ein paar hai­ähn­li­chen Fischen (wel­cher Art auch immer. Beschrei­bung dazu fehlt lei­der). Hinweistafel im Krokipark im Haus des Meeres in Wien über Emmerich SchlosserEin ein­sa­mer Putz­ro­bo­ter küm­mer­te sich um die Hygie­ne der Schei­ben. Mehr durch Zufall streif­te dann mein Blick das, hm, Gehe­ge eines ein­sa­men Kro­ko­dils. Schau, schau, das ist also die neue Attrak­ti­on. Zuge­ge­be­ner­ma­ßen ist das neue Habi­tat grö­ßer, als der Glas­kas­ten im Inne­ren des Beton­blocks. Mit Kro­ki­park, tschul­di­gen schon, hat das aber wenig zu tun.

Fotografie eines Liszt-Äffchens im Krokipark im Haus des Meeres in WienAber das ist eigent­lich schon zu viel der nega­ti­ven Kri­tik, denn alle Ter­ra­ri­en und Aqua­ri­en, auch der Kro­ki­park, suchen so oder so ihres­glei­chen. Die Lebens­räu­me der Tie­re sind der­ma­ßen lie­be­voll und indi­vi­du­ell gestal­tet, Fotografie eines Kofferfisches in einem Aquarium im Haus des Meeres in Wiendass auch ihnen unbe­dingt Auf­merk­sam­keit geschenkt wer­den muss. Und so wird die Gesamt­heit die­ses Zoos der Namens­ge­bung unbe­ach­tet gerecht: Es ist nicht ein Haus der Mee­res­tie­re, son­dern tat­säch­lich ein Haus des Mee­res.

Fotografie eines Hummers in einem Aquarium im Haus des Meeres in WienDas Ter­ra­ri­um des Kro­ko­dils haben übri­gens drei (sovie­le konn­te ich zäh­len) albi­no­ti­sche Tiger­py­thons geerbt. Die Blatt­schnei­der­amei­sen ackern sich immer noch mit größ­ter Begeis­te­rung durch das Röh­ren­sys­tem (abso­lut sehens­wert! Wur­de bereits in Schön­brunn kopiert). Fotografie einer Qualle in einem Aquarium im Haus des Meeres in WienUnd die schwan­ge­ren See­pferd­männ­chen wer­den dem­nächst wie­der für Nach­wuchs sor­gen. Ein Ort begeis­tern­der Schön­heit. Inmit­ten Wiens. Schaun Sie sich das an!

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