Großereignis

Von in verkehr

Jetzt hat­te ich schon so ein schö­nes Rezept für das Schnee­durch­ein­an­der von vor zwei Wochen (abstra­fen und abwat­schen), da macht mir doch glatt die Poli­zei einen Strich durch die Rech­nung. Laut SP-​Abgeordneten Anton Heinzl (Wahl­kreis: 3D – Nie­der­ös­ter­reich Mit­te, falls Sie… na, eher unwahr­schein­lich) hät­te die Poli­zei beim Schnee­ge­wirr am 15. Novem­ber “ein­fach kein ein­zi­ges Kenn­zei­chen notiert”. Das sei [… bla­bla­bla…] ein Skan­dal. Juhu.

Die Exe­ku­ti­ve demen­tiert (schauschau). Sie hät­te eh drei LKW-​Lenker mit­samt deren Fräch­tern ange­zeigt. Mehr ging nicht, weil die Num­mern­ta­feln der ande­ren zuge­schneit waren (Oberst Fried­richt Zuser). Das Schnee­wirr­nis vom 15. bezeich­net er als Groß­ereig­nis, bei dem man nicht exakt fest­stel­len kön­ne, wer wo was war­um und wie­so aus­ge­löst hät­te. Schließ­lich hät­te es doch weder Unfäl­le, noch Geset­zes­brü­che gege­ben. O-​Ton Zuser: “Die Ket­ten­pflicht war ja nicht ver­fügt.”

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