Tschernobyl

Von in gesundheit

Die Abbildung zeigt eine Satellitenaufnahme vom Kernkraftwerk in Чорнобиль, Tschernobyl, von Google Earth

Чорнобиль

Am 26. April 1986 kommt es im (dama­li­gen) sowje­ti­schen Atom­kraft­werk Tscher­no­byl (Чорнобиль) nahe der Stadt Припять zu dem ver­meint­lich schwers­ten ato­ma­ren Unfall der Geschich­te. Neben der Tra­gik der vie­len Toten, Ver­letz­ten und Erkrank­ten, den Fol­ge­schä­den für Mensch, Tier und Pflan­zen, zählt aber vor allem auch das Pro­blem der Zeit, denn am Zustand des Lan­des rund um den Block 4 des Atom­mei­lers hat sich in den letz­ten 21 Jah­ren nichts ver­än­dert. Und es wird sich in den nächs­ten hun­dert und tau­send Jah­ren nichts ändern.

Im Inter­net fin­den sich vie­le Bild­quel­len und Geschich­ten zu Чорнобиль, ich möch­te auf eine beson­de­re hin­wei­sen, der Geschich­te von Ele­na Fila­to­va, die ihr Bild­ma­te­ri­al wäh­rend Motorrad-​Trips nach Tscher­no­byl sel­ber geschos­sen hat. Die letz­ten Berich­te auf Ihrer Web­sei­te stam­men aus dem Jah­re 2004. Ihre Berich­te über die Todes­zo­ne sind sach­lich, die Bil­der bedrü­ckend und der Ver­zicht auf gra­fi­schen Schnick­schnack lenkt nicht vom The­ma ab.

Nicht ver­ges­sen wer­den darf, dass Чорнобиль nicht die schlimms­te ato­ma­re Kata­stro­phe seit der Geschich­te der Mensch­heit war. Bei einem Unfall in der rus­si­schen Atom­an­la­ge Маяк am 29. Sep­tem­ber 1957 trat die dop­pel­te bis sechs­fa­che Men­ge an strah­len­dem Mate­ri­al von Tscher­no­byl aus. Der an die Atom­an­la­ge angren­zen­de Karatschai-​See gilt als der am stärks­ten ver­schmutz­te Ort der Erde.

Wiki­pe­dia zu Чорнобиль
Wiki­pe­dia zu Маяк
Kid­dofs­peed, die Web­sei­te von Ele­na Filatova

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